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Bausteine des Mentoring

Zielvereinbarungsgespräch

Zu Beginn des Mentoring wird gemeinsam mit der Unternehmensleitung aus dem Kreis der ArbeitskollegInnen ein oder eine Mentee ausgewählt und die dazupassende Mentorin oder den Mentor. Die beiden bilden ein sogenanntes „Tandem“.  In einem Gespräch wird ein Ziel vereinbart, das der oder die Mentee im Lauf der nächsten 6 Monate erreichen möchte. Dieses Ziel wird in einer schriftlichen Zielvereinbarung festgehalten.

Mentoring-Gespräche

Das Tandem führt in bestimmten Abständen (1-2 Mal monatlich, je nach Bedarf auch öfter) gemeinsam Gespräch, in dem bei der Zielerreichung auftretende Probleme bearbeitet werden.

Ausbildung der Mentoren und Mentorinnen

Die Mentoren und Mentorinnen erhalten eine eintägige Ausbildung, die es ihnen ermöglichen soll, ihre beraterische Rolle gut zu erfüllen. Neben dem Erlernen von Gesprächstechniken wird das eigene Menschbild reflektiert und die eigene Rolle mit ihren Möglichkeiten und Grenzen nahe gebracht.

Es werden 5 Termine pro Jahr angeboten, um einen möglichst kontinuierlichen Einstieg mit kurzen Wartezeiten anzubieten. Die Gruppengröße liegt zwischen 5 und maximal 15 Personen.

Kommunikations- und Vernetzungsplattform im Internet

Um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich bei auftretenden Problemen rasch Hilfe zu holen, haben wir eine Plattform eingerichtet. Die Tandems haben so die Möglichkeit, sich zeitsparend untereinander auszutauschen und mit der Koordinationsstelle auftauchende Fragen zu besprechen.

Vernetzungstreffen für die Tandems

Die moderierten Treffen haben zum Ziel, dass sich die Tandems persönlich kennen lernen und so auch längerfristige Netzwerke entstehen können.

Workshops für die KollegInnenschaft

Die Mentees sind in ihrem Betrieb vielfach in Teams eingebettet, die Mentoren und Mentorinnen werden oftmals Führungspositionen bekleiden. Durch die Einführung eines Mentoring in das Unternehmen entstehen bei der Kollegenschaft verschiedene Vorstellungen und Phantasien, was dabei passiert. Das kann zu einer Unruhe im jeweiligen Team führen. Daher ist es sinnvoll, alle Beteiligten über das Programm zu informieren, aber auch die Gelegenheit zu nützen, sie zum Thema „Behinderung“ zu sensibilisieren. Ein Workshop speziell für die Teams bietet sich hier als Methode an. In den Workshop können auch Tandems eingebunden werden, die von ihren Erwartungen und Erfahrungen mit dem Programm berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.

Abschluss- / Zielüberprüfungsgespräch

Zum Schluss des Mentoring-Programmes wird ein Zielüberprüfungsgespräch im Unternehmen durchgeführt, in dem der Erfolg bzw. das Ausmaß der Zielerreichung überprüft und analysiert wird.


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