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Mentoring – was ist das?

Mentoring bezeichnet die Begleitung einer Person (Mentee) durch eine Mentorin oder einen Mentor.

„Erzähle ihm alles, was du weißt!“ Diese Worte hat ein griechischer Held, nämlich Odysseus, zu seinem Freund Mentor gesagt. Danach ist er in den Krieg nach Troja gezogen und ist sehr lange Zeit nicht mehr nach Hause gekommen. Der Sohn Odysseus, Telemach, hat somit einen Mentor für seine Erziehung erhalten.

Bisher wurde Mentoring sehr erfolgreich im Bereich Förderung von Führungskräften, Frauenförderung und Förderung von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern eingesetzt.

Diese Erfolge sollen nun auch für Menschen mit Behinderungen genutzt werden.

Wer ist eine Mentorin oder ein Mentor?

Mentorinnen und Mentoren sind Personen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an Kolleginnen und Kollegen weiter geben. Mentorinnen und Mentoren sind Menschen, die gut zuhören können und Bereitschaft zeigen, aktiv an der Beziehung zu ihrer oder ihrem Mentee zu arbeiten.

Wer kann sich als Mentee melden?

Menschen, die bereit sind sich weiter zu entwickeln und etwas Neues zu lernen. Sie zeigen auch Bereitschaft aktiv an der Beziehung zu ihrer Mentorin oder ihrem Mentor zu arbeiten. Gemeinsam mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor erarbeiten sie Ziele.

Was ist ein Tandempaar?

Die Mentorin oder der Mentor und die oder der Mentee beschließen eine Partnerschaft einzugehen. Sie werden auch Tandempaar genannt. Die beiden Personen schließen auf eine bestimmte Zeit eine Art Vertrag. Dieser Vertrag wird Mentoring-Vereinbarung genannt. In dieser Vereinbarung wird festgehalten, wie die beiden Personen miteinander arbeiten wollen. Diese Beziehung beruht auf gegenseitigem Vertrauen.

Was ist das Ziel von Mentoring?

Das Ziel von Mentoring ist, Menschen in der beruflichen und persönlichen Entwicklung innerhalb oder außerhalb des Unternehmens zu fördern.


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